Silikon
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Silikone (Flüssiges Silikon zur Falten- oder Lippenunterspritzung)
WICHTIGE Anmerkung vorab:
Silikone in Brustimplantaten oder als Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden oder zur sonstigen Verwendung in der Medizin sind ein völlig anderes Thema und müssen gesondert betrachtet werden!
ES WAR NICHT MÖGLICH EINE EINDEUTIGE AUSSAGE ZUM EINSATZ VON FLÜSSIGSILIKON IN DER FALTENUNTERSPRITZUNG ZU BEKOMMEN, WIE NACHFOLGENDE ZITATE ZEIGEN:
Der Anfang mit Silikon
Zunächst wurde Silikon als Falten- filler verwendet - und zwar in flüssiger Form. Silikon ist eigentlich ein äußerst körperverträgliches Material, das extrem selten Abstoßungsreaktionen hervorruft. Da es der Körper aber eindeutig als fremde Substanz erkennt, kommt es in jedem Fall zu einer Abgrenzung, die sich in Form einer mehr oder weniger ausgeprägten "Abkapselung" zeigt: Es bildet sich eine Bindegewebshülle um das Silikon, die zwar sehr gering ist, sich aber dennoch als deutlich sichtbare und spürbare Verhärtung bemerkbar machen kann. Flüssiges Silikon hat, wie sich erst später herausstellte, die Eigenschaft, dass es auch an andere Stellen wandern kann - durch Mimikbewegungen, die Schwerkraft oder den Lymphfluss. Es bleibt also nicht am Ort seiner ursprünglichen Platzierung. Diese ungünstige Kombination aus Verkapselung und Veränderung der Lokalisation führte in vielen Fällen zu Komplikationen, die sich oft erst Jahre später zeigten. Daher wurde die Unterspritzung mit flüssigem Silikon als Faltenbehandlung in Deutschland schon in den 70er-Jahren verboten.
QUELLE: http://www.muggenthaler.ch/fileadmin/templates/images/PDF/FillerKI200801.pdf
Die Industrie "erfindet" ständig "neue" dauerhafte Filler, mit denen jedoch dann immer nur wenig klinische Erfahrungen vorliegen. Dr. Michael Kremer hat sich auf die dauerhafte Unterspritzung von Lippen mit hochreinem, CE-zertifizierten Kieselsäureöl (Silikat) spezialisiert, über welches nunmehr klinische Erfahrungen seit über 15 Jahren vorliegen. Insgesamt ist Silikon, d.h. eigentlich das Silikon Polymer Polysiloxane, seit über 40 Jahren erforscht, es gehört mit mehreren 100.000 Behandlungen weltweit zu den am besten untersuchten Füllmaterialien. Es ist eine neutrale Substanz, die weder Allergien noch bösartige Reaktionen im Körper auslöst, auch verbleibt es am Implantationsort, d.h. es wandert nicht im Körper. Beim Unterspritzen werden sog. "Mikro-Implantate" gesetzt, die vom Körper innerhalb von 6-8 Wochen mit körpereigenem Bindegewebe ummantelt werden. Das neu gebildete Gewebe wird von kleinen Blutgefäßen versorgt, danach kommt es zu keiner weiteren Gewebeneubildung. Das Besondere an Dimeticon 350® (früher PMS 350) ist, dass das Volumen, welches benötigt wird, nicht durch das Material selbst entsteht, sondern durch das neue körpereigene Bindegewebe. Daher muss zunächst eine Unterkorrektur angestrebt werden, bis die durch körpereigenes Bindegewebe bedingte Volumenzunahme beendet ist. Dann kann entschieden werden, ob eine weitere Unterspritzung notwendig ist. Das Silikonöl muss ausreichend tief unterspritzt werden, damit keine Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche sichtbar werden. Silikonöl kann wie andere dauerhaft eingespritzte Substanzen nicht wieder entfernt werden, der Volumeneffekt unterliegt aber der natürlichen Alterung des Bindegewebes, so dass auf Dauer evtl. weitere Unterspritzungen gewünscht werden.
QUELLE: http://www.cosmetic-aesthetic.com/unterspritzungen.htm
Dr. Liebich: Silikon ist ein ungeeignetes Präparat zur Faltenbehandlung, da es über zu starke Nebenwirkungen in Form von örtlichen Entzündungen und Abstoßungsreaktionen führt. Außerdem ist das Material nicht abbaubar und somit kann es bei der normal fortschreitenden Hautalterung nach Jahren an der falschen Stelle sitzen und zu grotesken Gesichtszügen führen.
QUELLE: http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8022448,00.html?dr=1
"Flüssiges Silikonöl wird in Deutschland immer noch als Faltenbehandlungsmaterial verwendet, obwohl es belegte schwere Nebenwirkungen hat, die noch Jahre nach der Behandlung auftreten können?, kritisierte Dr. Dr. Christoph Lenzen, Gesichtschirurg und Experte für Dermafiller (Materialien zur Hautunterspritzung) der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. auf der Konsensuskonferenz der VDPC/VDÄPC zu Dermafillern in Wiesbaden. "Zum Schutz der Patienten sollte flüssiges Silikonöl zur Faltenbehandlung in Deutschland sofort verboten werden, fordert er im Namen der GÄCD.
QUELLE: http://www.schoenheit-und-medizin.de/schoenheitsbehandlungen/kopf-und-gesicht/falten-behandlung.html
Silikon birgt ein nicht kalkulierbares Risiko - auch noch nach Jahren - und ist in Deutschland zur Unterspritzung von Falten verboten.
QUELLE: GÄCD - Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.
Synonym: Silikonöl; Flüssigsilikon wurde früher häufig zur Faltenunterspritzung und Lippenvergrößerung verwendet. Die Gefahr dabei ist, dass sich das Flüssigsilikon verhärtet und Gewebe und Haut deformiert. Das Flüssigsilikon lässt sich nicht wieder aus dem Gewebe entfernen. Einzig und allein bleibt die Möglichkeit ganze Hautareale wegzuschneiden. Vorsicht also bei Faltenunterspritzungen. Auf Flüssigsilikon sollten Sie möglichst verzichten. In vielen Ländern ist Flüssigsilikon inzwischen verboten, in Deutschland noch erlaubt.
QUELLE: http://www.portal-der-schoenheit.de/beauty/lexikon/f/f.html
